Dann war ich da noch gestern bei Adam Green im Bahnhof Langendreer in Bochum. Dank Basti mit Freikarte für einmal Anti-Folk. Wenn es irgendwas von dem Konzert zu erzählen gäbe, würde das jetzt hier stehen. Leider ist das nicht der Fall. Das aufregendste Ereignis war wohl die Rückreise mit der S-Bahn nach Essen. Hat geschlagene 2 Stunden gedauert, so dass ich pünktlich zur Berichterstattung über die Oskars zu hause war. So richtig spannend war das aber auch nicht. Johann fühlt sich gut erholt und abenteuerlustig nach einem Sonntagabend voller nivellierter Mittelstands-Unterhaltung.
Archiv für Februar 2005
Goodbye to the crazy ones
Montag, 28. Februar 2005Fakten, Fakten, Fakten…
Mittwoch, 23. Februar 2005… und immer an die Leser denken. Deshalb gibt es jetzt das exklusive bundesweite Frühstücks-Ranking von Johanns letzter Kurztour durch die Republik. Samstag: Bremen, Bude am Hauptbahnhof. Ein belegtes Börtchen mit Käse (leicht gummiartig). Ein Schluck Kaffee von Patrick. Zigaretten. Übergangslos zu Becks und weiteren Alkoholika. Wer sich wundert, seit wann ich schon morgens Bier trinke, sei auf den besonderen Anlass verwiesen. Sonntag: Bremen, Cafe Piano. Nett gemacht, schön gelegen im Viertel mit dem Namen " Das Viertel". Französisiches Frühstück (groß), Milchkaffee (noch etwas größer) und extra einen frischgepressten O-Saft für Rodelveteranen. Lektüre läßt zu wünschen übrig: Maxim, GQ und Autozeitschriften. Montag: Berlin Kreuzberg, Cafe in der Oranienstraße. Nur Kaffee. Preise alles andere als punkig, trotzdem Unmengen Hunde überall. Dafür gute Lektüre: Johannes Agnoli – Die Transformation der Demokratie. Empfehlenswert insbesondere für alle, die Francis Fukuyama nicht abkönnen. Dienstag: Berlin Potsdamer Platz, Cafe Balzac. Globalisierungsunkritischer Starbucks-Abklatsch. Zu teuer und viel zu voll. Wurde zur Notlösung, da das Museum im Martin Gropius Bau ausgerechnet Dienstags geschlossen sein muss. Bestelle Milchkaffee zum Mitnehmen und bekomme Latte togo. Mittwoch: Berlin Prenzlauer Berg, Cafe Wohnzimmer. Wie immer völlig außer Konkurrenz. Günstig und viel zu Essen. Die beiden Schokoküsse sind zwar schon ziemlich zäh, wahrscheinlich auch nur zur Dekoration gedacht. Bestnoten in der Gesamtwertung. So, das wäre dann alles. Dank gilt denen, die mir beim Frühstück Gesellschaft geleistet haben und in der Zeit zwischen den Mahlzeiten eine Platz für meinen Schlafsack zugestanden haben. Falls irgendjemand noch andere Orte kennt an denen gefrühstückt werden kann, bitte ergänzen.