Archiv für Juni 2005

Umzug

Donnerstag, 30. Juni 2005

Pünktlich zum Monatswechsel werde ich morgen in eine andere Wohnung ziehen. Daher neue Adresse: 20 rue Henri Mussard – 1208 Genève – Suisse. Die Aufmerksamen unter Euch werden bemerken, dass ich nur ein Haus weiter ziehe. Neue Telefonnummer gibt’s natürlich auch: +41 22 7367941.

Freue mich nach 2 Monaten relativ solitären Daseins darauf, wieder in einer WG zu wohnen. Bis jetzt ist noch nicht klar, wer die beiden anderen ZwischenmieterInnen sein werden. Laut Aussage der Vermieterin, zieht möglicherweise jemand mit dem Namen "La Belle Inconnue" ein. (Für diesen Witz sind Grundkenntnisse der französischen Sprache notwenig.)

In Sachen Internet geht es in der neuen Wohnung zurück in die analoge Steinzeit.  Ich bin mir nichtmal sicher, ob mein Schlepptopp ein altmodisches Moden hat. Von daher werde ich demnächst wohl freiwillig mehr Zeit im Büro verbringen.

Fände es wirklich spannend die Frage von Bosco nach dem Schwein noch etwas weiter zu verfolgen.

Und noch ein Gepurtstag

Sonntag, 26. Juni 2005

Dieses Jahr stehen gezwungenermaßen eine Menge 60. Geburtstage an. Einer davon heute: Die UNO wird 60 Jahre alt. Am 26. Juni 1945 unterzeichneten die urspünglichen 50 Mitgliedsstaaten die Charta der Vereinten Nationen in San Fransisco.

Merkwürdigerweise halten sich die Feierlichkeiten doch sehr in Grenzen. Auf der Seite der UNO Vertretung in Genf gibt es gerade mal einen Hinweis auf eine Presskonferen morgen früh. Auch in San Fransisco gibt es eine Feier, wie zu erwarten mit den üblichen Partybremsen.

Ich will doch stark hoffen, dass es morgen im Büro wenigstens eine Torte und ein paar Kerzen zum auspusten gibt.

Neue Welle praktikanten-feindlicher Äußerungen aus der SPD

Dienstag, 21. Juni 2005

Meine Güte, der Wahlkampf nimmt groteske Formen an. Die Union trägt ihn auf dem Rücken der MigrantInnen aus, während die SPD noch einen drauf setzt und zusätzlich Stimmung gegen PraktikantInnen macht:

"Zumindest bis Montagnachmittag fand sich der Begriff "Fremdarbeiter" auch auf der Homepage der SPD-Bundestagsabgeordneten und parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Iris Gleicke. (…) 

Der Büroleiter der SPD-Abgeordneten Gleicke, Martin Müller, erklärte auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE: "Das ist nicht nur ärgerlich, das ist ein richtiger Hammer. Natürlich ist dieser Begriff ohne Wissen von Frau Gleicke benutzt worden". Der Text sei von einer Praktikantin geschrieben und vom verantwortlichen Mitarbeiter übersehen worden, erklärte Müller. Die SPD-Politikerin sei sehr verärgert. Der Fall werde Konsequenzen haben."

Quelle

Absofort gilt daher auch für mein Weblog: Für alle inhaltlichen, orthographischen und sonstigen Fehler ist ein Mitglied meines PraktikantInnenstabes verantwortlich. Warum sollte ich auch lesen, was ich auf meiner Seite veröffentliche?

DON’T PANIC

Freitag, 17. Juni 2005

Kulturzeit bei Johann im Blog. Thema heute die Verfilmung des Hitchhiker’s Guide to the Galaxy.

Adaptionen von Kultvorlagen sind bekannterweise eine heikle Sache, insbesondere wenn der Schöpfer nicht daran beteiligt ist. Da Douglas Adams vor ein paar Jahren verstroben ist, war dies hier leider der Fall. Bereits vor der Veröffentlich des fertigen Machwerks gab es daher auch die zu erwartenden Diskussionen, ob der Film der Vorlage – und darüber hinaus dem Geist von Douglas Adams – gerecht wird. Um meine Antwort vorweg zu nehmen, ja das tut er.

Viele der orthodoxen Anhänger des Guide’s sind ziemlich sauer über die stark veränderte Handlung im Film. Zugegeben, mit dem Buch hat das nicht mehr viel zu tun. Andererseits macht es wenig Sinn auf die schriftliche Vorlage zu beharren, da dieser bereits ein BBC Hörspiel voraus gegangen war, welches wiederum einen völlig anderen Handlungsstrang hatte. Das gleich gilt auch für die BBC Filmserie aus den 80ern. Alle Versionen stammten von Adams, eine reine Lehre des Guide’s gibt es daher nicht.

Andere haben sich über die Besetzung von Ford Prefect mit Mos Def beschwert, was ich wirklich nicht verstehen kann. Im Vergleich zur Besetzung der Ferhsehserie, ist Dante Beze doch um einiges überzeugender, wenn es darum geht nicht aus Guildford zu stammen, sondern von einem kleinen Planten im Beteigeuze-System. Die Rolle des erfahrenen interplanetarischen Anhalters verkörpert er zudem sehr überzeugend durch den vielfältigen Einsatz seines Handtuchs. Das selbe gilt für die Rolle von Zaphod Beeblebrox. Sein Charakter verlangt einfach nach einem amerikanischen Schauspieler.

Weitere Pluspunkte im Film gibt es für die liebevoll im Hintergrund untergebrachten Details aus der Romanvorlage. Da sind unter anderem die "peril-sensitive sunglasses", die sich im Falle von Gefahr sofort schwarz färben, der Doppelsonnenaufgang über Magrethea und natürlich der Pangalaktische Donnergurgler. Für die Nerds aus den 80ern gibt es auch den orginal Marvin Roboter aus der BBC Serie zu sehen.

So weit, so toll. Eine Sache geht aber ganz und gar nicht klar, das ist die Wandlung von Arthur Dent in der zweiten Hälfte des Films. Arthur ist der klassische Anti-Held, wie er im Buch (und auch im Hörspiel und der Fernsehserie) steht. Seine Priotitäten sind eine gute Tasse Tee und nicht zu viel Aufregung. Dass er niemals wirklich Herr der Dinge, bzw. seines Schicksals wird, macht schon der Bademantel deutlich, den er während sämtlicher Reisen durch das Universum trägt. Doch was macht Arthur im Film? Nachdem Trillian von den Vogonen entführt wurde, bricht er zu einer Rettungsmission auf, die auch noch erfolgreich verläuft. Doch es wird noch schlimmer. Klar war Arthur immer in Trillian verknallt, passiert ist jedoch niemals etwas. (Na gut die beiden haben später ein Kind. Das aber auch nur, weil Arthur Sperma spendet, um ein Raumschiffticket zu finanzieren und Trillian zufällig seine Spende bekommt.) Doch leider gilt ja immer noch ‘kein Spielfilm ohne Romanze’. Dementsprechend kommen die beiden in den letzten 60 Sekunden dann auch noch zusammen. Arrgh!

Insgesamt aber lege ich allen ans Herz, den Film zu sehen, egal ob ihr das Buch kennt oder nicht. Meiner Meinung nach gehört der Guide zur Allgemeinbildung, wer nach dem Kino nicht davon überzeugt ist, kann ja die Encyclopaedia Galactica lesen.

Lang lebe der Admin!

Montag, 13. Juni 2005

Zeit für einen weiteren Beitrag aus der Reihe "Stell dich immer gut mit deinem Administrator":

Kai Kroker hat am Dienstag, den 14. Juni, Gepurtstag.

Also, jetzt alle im Chor:

"Hoch soll er leben, ohne ihn würd’s keine Blogs geben (…)".

Grob geschätz, dürfte Kai’s Alter damit etwa der Anzahl seiner Hochschulsemester mal 2 entsprechen. Ich hoffe, dass ich damit weder seiner akademischen Karriere noch seinem Alter unrecht tue.

In diesem Sinne:

:: H a pP y  b I r Th d A Y  k A i ::