Prefacing: Much to the editor’s regret the following posting will, again, be written in German. Anyway, the author is rather confident that – apart from the usual blackouts – the memory of certain Parisians will be as vivid as his own. If there should be any demand for comprehensive translation, it will be provided in the comments section.
Ein Wochenende in Paris läßt nicht nur ein riesen Loch in meinem Geldbeutel, Jetlag – bzw. Partylag – ist im Preis inbegriffen. Mein letzter Besuch liegt bereits über 2 Jahre zurück, damals hab ich fleißig beim ESF die Fahne geschwungen. War auch nett, allerdings von der Unterbringung nicht so komfortable. Zum Glück konnte ich damals eine Nacht bei Familie Vanackère verbringen. Leider war das ein bißchen weit ab vom Geschehen. Die anderen Nächte hab ich in Turnhallen in St. Denis – da wo vor kurzem Bambule war – verbracht. Dieses Mal hatte ich mehr Glück als Verstand und konnte mitten in Montmatre übernachten. Und wo geht Mensch hin, wenn man schon in der Nähe ist? Natürlich Pigalle/Boulevard de Clichy. Damit die Drinks nicht unverdünnt aufgenommen werden, gab’s als Aperitif Fondue im kleinsten, lautesten und lebhaftesten Restaurant, das ich jemals gesehen habe. Außerdem hat Mr. Spock gekellnert und den Wein gab’s in Babyflaschen. Danach werden meine Erinnerungen ein wenig verschwommen.
Samstag dann Erholungssspaziergang über die Ile de la Cité und schnell ein Foto von Notre Dame gemacht, um zu beweisen, dass ich auch wirklich da war. Abends zu einer Party voll von Übersetzern. Alles internationale Leute, wurde prompt auf meine Herkunft angesprochen. Hauptsächlich ging es dann darum, das deutsche Mädchen ja super aussehen nur leider viel zu groß sind. Macht nichts, dafür haben wir ja das Okotoberfest. Dumme Sachen, wenn man lange Französisch gelernt hat, aber das gesamte Vokabular, das für Gesellschaftskritik notwendig ist, vergessen wurde.
Am nächsten Nachmittag nochmal Spaziergang um Sacre Couer. Abends treffen mit Dominique (former flat mate of the summer in Geneva), bevor er nächste Woche für ein Jahr nach Kigali/Ruanda verschwindet. Der Gute arbeitet für die NGO "Right to Play". Angeblich gibt es bald ein französisch-sprachiges Blog, in dem seine Abenteur nachzulesen sein werden. Es stellt sich heraus, dass Paris Sonntags Nachts doch eher provinziell ist und die letzte Metro um halb eins fährt. Einmal geblinzelt, war der Abend schon vorbei und ich hab doch glatt vergessen, ein Foto von Dominique zu machen. Stattdessen gibt’s nochmal ein tolles Bild mit meiner Sonnenbrille als Star.
You have got to be kidding!!! After being a perfect host for three days, I don’t even deserve a post in English?
Anyway I can steal your ID on your blog… I am now your (web)master ! Hahahahahahahaha (demoniac laugh)
Sleeping baby in love with Bourriquet and Tigrou
As I said, any abuse will be prosecuted. No shit!
How long will I be able to abuse your ID?
Well, now that I had a private translation of your post, I’m able to comment it…
To all your German friends: Johann didn’t tell you half of what happened on that week-end. You’re right, we’ve got to have our secret garden, as we say in French.
The gous blonde girl on the pictures