brooklyn in the house

seit montag bewohne ich meine neue bliebe für die nächsten monate: the donald f. and mildred topp othmer residence hall von der polytechnic university. sicher gibt’s da links, bin jetzt aber viel zu faul, um die zu suchen. meine neue adresse sende ich raus, sobald ich meine mailbox nummer habe. auf jeden fall in brooklyn.

folgende anekdote zu meinem umzug. tasche, rucksack und reisetasche plus johann stehen an der wall street und wollen in richtung brooklyn heights. rein ins erstes taxi. nach einer minute wieder raus, der fahrer kennt die straße nicht. das wiederholt sich fünfmal, bis ich endlich meinen straßenplan finde und dem nächsten taxifahrer den weg beschreiben kann.

nun gut, die stadt ist wirklich alles andere als klein. zudem musste ich auf die andere seite des east river. trotzdem ist das ganze nicht mehr als 2 oder 3 kilometer luftlinie voneinander entfernt. wer gerne mit google maps rumspielt, kann den kürzesten weg von water street / wall street zu jay street / johnson street suchen.

… in münster ist mir sowas nie passiert. da bin ich allerdings auch nur einmal taxi gefahren: vom gleis 22 in die dorotheenstraße.

6 Kommentare zu „brooklyn in the house“

  1. tilt sagt:

    …No sleep ’til Brooklyn!?…

  2. Bosco sagt:

    Nun sei mal nicht so ungnädig zu den Taxifahrern. Die haben schon genug damit zu tun, die Lage der Avenues (1., 2., 3. usw) und der Streets (1., 2., 3. usw.) zu kapieren. Alphanumerik wie etwa in “Avenue of the Great American Socialist Revolution” (nur mal’n Beispiel) wäre zu viel verlangt.

  3. Bosco sagt:

    Und noch was: Wäre ganz nett, das Link zu deinem Fotoalbum permanent präsent zu halten.

  4. johann sagt:

    … wird eingerichtet.

  5. Zur weiteren Verteidigung der New Yorker Taxifahrer: Hier ist es ein definitiver Glücksfall (bei mir bislang in einem von fünf Fällen) am Bahnhof einen Kundigen zu finden der “Kolmarstraße” direkt verorten kann. Einmal ging es gar in Richtung “Kolde-Ring” (wobei ich jenem zugute halte dass meine Aussprache zu fortgeschrittener Zeit und zudem alkoholbedingt nicht mehr die beste war)…

    Da sehe ich Desorientierung in einer ja etwas-größer-als-Münster-Stadt nach…

  6. johann sagt:

    ich will mich ja gar nicht beschweren. war umzugsbedingt ein wenig gestreßt. und der gedanke mit circa 45 kilo gepäckt die u-bahn zu nehmen hat mir in diesem moment so gar nicht gefallen.

    erinnert sich noch jemand an die ny episode in night on earth mit armin müller-stahl?

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