Archiv für Juni 2007

EXTRA ACTION

Dienstag, 26. Juni 2007

Das Spektakel hat einen Namen. Ich habe es gesehen. Ich habe es gehört. Sein Name ist: EXTRA ACTION.


Dabei handelt es sich um eine 27 (in Zahlen: SIEBENUNDZWANZIG) köpfige marching band. Am Samstag wurde ich Zeuge des Spektakels in der Knitting Factory. Der Club ist nicht sonderlich groß und dementsprechend voll war die Bühne. Nach zwei Songs haben sich die Blechbläser und die Trommler daher einfach im Publikum verteilt. Auf der Bühne gab’s eine Cheerleader Performance.

Ich hab noch nie erlebt, wie soviel Leute auf so wenig Raum so total durchdgedreht sind. Worte sind der Beschreibung nicht gewachsen. Aber es gibt Hoffnung für Europa. In den nächsten Wochen ist das Spektakel auf Tour. Daten hier. Und für die Faulen nochmal hier:

  • 27. Juni: Hamburg (Hafenklang)
  • 28. Juni: Fusion Festival
  • 29. Juni: Berlin (Tacheles)
  • 30. Juni: Berlin (Love Lite)
  •   1. Juli: Fusion Festival

GoGoGaJetto-Phone

Samstag, 23. Juni 2007

In weniger als einer Woche ist es soweit. Das iPhone kommt auf den Markt. Der BS ist wahrscheinlich kaum noch zu halten.  Ich keine wirkliche Meinung dazu, außer vielleicht, dass es einfach zu teuer ist. Eine wirklich informative Übersicht gibt es hier:

Apple’s New iPhone | The Onion

Musikalischer Output der New Yorker Achse

Donnerstag, 21. Juni 2007
Link zum Artikel in der TAZ.

War irgendjemand bei den Beastie Boys Shows in Deutschland? Ich schaue sie mir Anfang August in der Nachbarschaft an.

Failed States Index 2007

Dienstag, 19. Juni 2007
The fund for Peace and Foreign Policy just published their Annual Failed States Index Scores for 2007. Read the article in Foreign Policy here.

It doesn’t come as a big surprise to see Sudan, Iraq and Somalia on top of the list. Also the countries ranked as "sustainable" are the usual suspects. Yet, it get’s rather interesting to have a look at the states label as "moderate". These include all the major EU countries and also the USA.

Let’s see: We have Germany at 154, right in between Spain and Slovenia. Interestingly enough, Italy is two spots ahead at 156. (Anyone remembers how many changes in government happened there since 1945?). The US achieve rank 160, scoring just 5 (whatever) points less than the last countries in the sustainable category.

Does this tell us anything? I don’t know but it’s definitely fun for people who are into rankings. Recommendation to the statistical nerds, it might be worth going into detail regarding the twelve indicators on which the ratings are based.

(Note from the editor: Since this posting was produced on an American keyboard, it was easier to write in English anyway. Umlauts are a pain in the ass!)

MORE WAYS TO HAVE FUN IN NYC

Donnerstag, 14. Juni 2007

#57  steal your own bicycle in downtown Brooklyn

da ich für meinen job eine social security number brauche, habe ich mich heute morgen auf den weg in richtung bürokratie gemacht. dabei kam mein frisch aus deutschland importiertes fahrrad zum einsatz. gerade mal 90 minuten hat der papierkram im social security office gedauert. (dass dort am eingang gnadenlos jede/r nach waffen durchsucht wird, sei hier nur am rande bemerkt.)

wieder auf der straße angelangt, ließ mich mein schloss ganz übel im stich. fröhlich dreht sich der schlüssel im schloss, jedoch ohne jeden effekt. da standen wir nun, mein rad und ich, an der ecke flatbush avenue/fulton street. nicht, die beste gegend, um ein fahrrad, angekettet an einem laternenpofsten,  zurück zu lassen.

mir blieb nichts übrig, als das schloss aufzubrechen. die frage war nur wie. am besten ein paar experten fragen hab ich mir gedacht und direkt auch zwei streifenpolizisten gefunden, die sehr hilfsbereit waren. zumindest bis zu einem gewissen grad. da mein rad auf der anderen straßenseite angeschlossen war, diese jedoch nicht mehr zu ihrem bezirk gehörte, sahen sie sich außer stande, die situation prompt und professionell zu lösen. immerhin meinte sie, ich sollte mal 911 und/oder das fire department anrufen, die würden mir sicher helfen.

nun ja, bei nypd wurde ich angeschissen, sie hätten schließlich wichtigeres zu tun. auf der feuerwehrwache sagten mir 5 pizza essende feuerwehrmänner, sie wäre gerade furchtbar beschäftigt, aber ich könnte in drei stunden nochmal vorbei kommen. zeit also, die sache selbst in die hand zu nehmen.

nach einer weiteren halben stunden fand ich eine werkstatt und fragte, ob ich mir werkzeug borgen könnte. der mechaniker war wirklich ein netter, konnte mir aber auch nicht helfen, da gerade in der nacht davor bei ihm eingebrochen worden war. einzige beute: die große zange. spätestens von da an war mir klar, dass ich mein rad auf keinen fall über nacht in der gegend lassen wollte.

rein in den nächsten werkzeugladen und für $5 eine schöne kleine säge gekauft. nach meiner anfänglichen skepsis stellte sich schnell heraus, dass diese perfekt geeignet war, um das schloss aufzusäbeln. (unten an ein doku schuss – von wegen TÜF geprüfte sicherheit, pah!)

dieser akt war dann endlich der spaßige teil der ganzen angelegenheit. am hellichten tag mitten auf der straßen ein schloss knacken und dabei noch von den passanten angefeuert zu werden hat schon was. die konstanten aufforderungen an die menschen nach dem motto "if you see something, don’t keep it to yourself!" scheinen, zumindest wenn es um fahrräder geht, nicht sonderlich viel wirkung zu zeigen.

durch die ganze rumlauferei kenne ich mich nun super in der gegend aus. wie leicht schlösser zu knacken sind, hab ich auch gelernt. das nötige equipment hab ich zur hand. ergo, fahrraddiebstahl lohnt sich wieder.

Fun rating:

Highly subversive.