Archiv für März 2008

it’s a holiday

Donnerstag, 20. März 2008

Gut, ich geb zu ich war gar nicht wirklich auf Plum Island. sondern auf Shelter Island für eine Nacht. Daher hab ich auch keine Ahnung von was für einem eisernen Kreuz hier die Rede ist. Was hab ich gemacht? Urlaub: Lesen, Schlafen (noch mehr als sonst), Schach spielen und, mein Favorit, den Elementen trotzen.

elements.jpg 

In Richtung Europa

Dienstag, 18. März 2008

Für die nächsten zwei Tage bin ich hier zu finden: 41°10′59″N, 72°11′25″W

muhammad was a punk rocker

Mittwoch, 12. März 2008

I see Muhammad
down at the corner store
rocking on Galaga
getting the high score

When he delivers sermons
the kids think he’s a bore
but when he smashes idols
everyone cheers for more

Muhammad was a punk rocker
he tore everything down
Muhammad was a punk rocker
and he rocked that town

All the people in Mecca
knew Muhammad’s name
they knew him by his fucked-up hair
and dangling wallet chain

They knew him by his spikes
and said he was insane
but Ali knew better
Uncle wouldn’t play their game

Muhammad was a punk rocker
you know he tore shit up
Muhammad was a punk rocker
Rancid sticker on his pickup truck

When he was in a dumpster by himself
Allah told him crazy things
for Muhammad to share with all of us
on his six holy strings

Mit eben diesem Gedicht beginnt Michael Muhammad Knight’s Buch The Taqwacores. Die Story dreht sich um ein Haus voller muslimischer Punks, sprich Sex, Drugs, Rock ‘n Roll und Islam. Es wird in etwa so oft geflucht wie gebetet. Wikipedia fasst die Charaktere folgendermaßen zusammen:

"(…) the story of a fictitious group of Muslim punk-rockers living in Buffalo, New York. Characters included a Straight edge Sunni Muslim, drunken mohawk-wearing Sufi punk, burqa-wearing riot grrl and Shi’a skinhead."

Meiner Meinung nach absolut lesenswert. Zum einen macht es riesen Spaß die Geschichten der gottesfürchtigen Punks zu lesen. Zum anderen lernt Menschen einen Haufen über Islam, Subkultur und Politik. Ich kann mir noch keinen richtigen Reim darauf machen, was ich von der mittlerweile entstehenden Taqwacore Szene halte. Zu oft fühle ich mich an die recht beschränkte christliche Hardcore Szene in den Staaten erinnert. Andererseits macht es allerdings auch wenig Sinn, Religionen einfach (nur) als einen großen Haufen Grütze zu sehen.

suppe

Freitag, 7. März 2008

Ich komme in letzter Zeit ja mal wieder zu nichts; außer ab und zu mal Suppe kochen. Daher heute ein Rezept. Zutaten:

  • Eine Zwiebel
  • Knoblauch
  • Spinat (am besten frischer Blattspint)
  • Kichererbsen (am einfachsten vorgekocht aus der Dose)
  • Rosinen
  • Petersilie
  • Pinienkerne
  • Brühe

Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl ordentlich dünsten. Spinat dazu und warten bis alles relativ matschig ist. Kichererbsen dazu plus gewünschte Menge extra Flüssigkeit. Rosinen hinzufügen. Pinienkerne anrösten und zum Schluss mit der Petersilie die Suppe garnieren. Fortgeschrittene können auch Salz und Pfeffer nutzen.

Klar, dass jetzt wieder ein paar sauer sind, dass ich keine genauen Mengenangaben bieten kann. Aber wie sagt Auguste Gousteau so schön in Ratatouille: "Anyone can cuck. Böt only zose hu are druly fearlöss will be great." (Immitation eines französischen Akzents.) Alors, enjoy!