Archiv für April 2008

Ooooooohhh…. On the TLC Tip

Dienstag, 29. April 2008

granola is the new musli

Samstag, 19. April 2008
Granola ist so ein Wort, das auf Deutsch nicht richtig funktioniert. Irgendwo zwischen Müsli und Müsliriegel vermutlich. Meiner Meinung nach im Moment das Beste, was mir zu Frühstück passieren kann. Allerdings, selbst gemacht soll es sein. Und das geht so.

5 Tassen Haferflocken
1/2 Tasse Weizenkeime
1/2 Tasse Weizenkleie

1/4 Tasse  Walnüsse
1/4 Tasse Sonnenblumenkerne
1/4 Tasse Sesamsamen

(Alle 3 können mit Kernen und Nüssen jeglicher Art ersetzt werden)

1/2 Tasse Honig (Ahornsirup macht auch was her)
1/2 Tasse Apfelsaft (naturtrüb empfohlen)
2 Eßlöffel Öl (Wer Olivenöl nimmt, ist selbst schuld!)

(Alles schön vermischen. Freunde der Erdnussbutter können hier experimentieren.)

2 Teelöffel Zimt
1 Tasse getrocknete Früchte (im einfachsten Fall Rosinen)
Kokosflocken nach Belieben

Die trockenen Zutaten in einer möglichst großflächigen Form mischen und die Flüssigkeit hinzugeben. Ofen auf 180 Grad vorheizen und für 20 Minuten "backen". Zwischendrin immer umrühren, damit nichts anbrennt. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Dann nochmal für 20 Minuten in die Hitze. Wieder abkühlen lassen und ein letztes Mal bei 150 Grad für 15 in den Schacht. Dauert eine Weile, aber die mehrfachen Durchgänge "are putting the crunch in your granola". So, ich muss umrühren…

JP II vs. BD XVI

Donnerstag, 17. April 2008
Der Papst ist im Lande und ab morgen auch in der Stadt. Im Grunde genommen nicht sonderlich aufregend für mich. Für viele meiner polnischen Nachbarn in Greenpoint allerdings schon. Wenn ich hier Bilder vom Papst in Fenster sehen – und ich sehe viel davon – dann ist da Karol Wojtyla "call me Johannes Paul" drauf. Klar, die römisch-katholische Kirche ist von Grund auf eine konservative Veranstaltung, aber das kann damit doch nicht gemeint sein…

MORE WAYS TO HAVE FUN IN NYC

Sonntag, 13. April 2008

#66 go the wrong way

(Dieser Eintrag verlangt entweder geographische Kenntnisse über Brooklyn oder einen Blick auf diese Karte.)

Gestern Abend war ich bei einer Freundin in Flatbush (süd-östlich von Prospect Park). Unterwegs war ich mit meinem Fahrrad. Irgendwann stellte sich dann die Frage: Wie nach Hause kommen? Im Grunde genommen ganz einfach. Bedford Avenue (die längste Straße in "all of Brooklyn") führt durch das ganze Borough von Shauna’s  Haustür fast direkt bis zu mir.

Gegen Mitternacht bin ich fröhlich und völlig nüchtern losgeradelt, leider ohne Straßenkarte. Flatbush ist unbekanntes Territorium für mich und mir war klar, dass es eine Weile dauern würde, bis mir die Straßennamen bekannt vorkommen. Also fleißig in die Pedale treten und auf die Atlantic Ave. Kreuzung warten. Komischweiser wurden die Häuser immer teurer und die Straßen immer ruhiger je weiter ich voran kam. In Richtung Downtown Brooklyn sollte das eigentlich anderes herum sein. Nach 45 Minuten sah ich eine große Querstraße in weiter Ferne vor mir und dachte: Endlich, fast halb zu Hause. Aber nein, an der Kreuzung hört Bedford Avenue einfach auf und vor öffnete sich ein kleiner Hafen.

Spätestens da war mir klar, dass ich irgendwas falsch gemacht hatte. Ich war in Sheepshead Bay  angekommen (Südspitze) anstatt in Greenpoint (Nordende). Für die gesamte Strecke musste ich mich nur ein einziges Mal für links oder rechts entscheiden, und zwar ganz am Anfang (in der Mitte von Brooklyn). Mittlerweile war es halb Zwei in der Nacht und ich war am Meer. Anstatt nochmal 16 Kilometer nach Norden zu radeln hab ich mich dann in die U-Bahn gesetzt und war auch schon 90 Minuten später (endlich) zu Hause.

FUN RATING: 

Amusing, requires some slef-mockery skillls though.

The subprime crisis explained, sort of

Freitag, 4. April 2008