Lang erwartet und heiß begehrt, hier ist sie nun endlich:
Die “more ways to fun in nyc” Bilder-Doku.
Ein Klick hier sollte zu einer full screen slideshow führen.
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#66 go the wrong way
(Dieser Eintrag verlangt entweder geographische Kenntnisse über Brooklyn oder einen Blick auf diese Karte.)
Gegen Mitternacht bin ich fröhlich und völlig nüchtern losgeradelt, leider ohne Straßenkarte. Flatbush ist unbekanntes Territorium für mich und mir war klar, dass es eine Weile dauern würde, bis mir die Straßennamen bekannt vorkommen. Also fleißig in die Pedale treten und auf die Atlantic Ave. Kreuzung warten. Komischweiser wurden die Häuser immer teurer und die Straßen immer ruhiger je weiter ich voran kam. In Richtung Downtown Brooklyn sollte das eigentlich anderes herum sein. Nach 45 Minuten sah ich eine große Querstraße in weiter Ferne vor mir und dachte: Endlich, fast halb zu Hause. Aber nein, an der Kreuzung hört Bedford Avenue einfach auf und vor öffnete sich ein kleiner Hafen.
Spätestens da war mir klar, dass ich irgendwas falsch gemacht hatte. Ich war in Sheepshead Bay angekommen (Südspitze) anstatt in Greenpoint (Nordende). Für die gesamte Strecke musste ich mich nur ein einziges Mal für links oder rechts entscheiden, und zwar ganz am Anfang (in der Mitte von Brooklyn). Mittlerweile war es halb Zwei in der Nacht und ich war am Meer. Anstatt nochmal 16 Kilometer nach Norden zu radeln hab ich mich dann in die U-Bahn gesetzt und war auch schon 90 Minuten später (endlich) zu Hause.
FUN RATING:
Amusing, requires some slef-mockery skillls though.
#39 have a banana
buy it at a fruit stand anywhere in town. for $1 you should get at least 4, at best 5 bananas. in case you want to bring your own, make sure to get a Banana Bunker® for best results.
Fun rating:
Healyth fun.
#57 steal your own bicycle in downtown Brooklyn
da ich für meinen job eine social security number brauche, habe ich mich heute morgen auf den weg in richtung bürokratie gemacht. dabei kam mein frisch aus deutschland importiertes fahrrad zum einsatz. gerade mal 90 minuten hat der papierkram im social security office gedauert. (dass dort am eingang gnadenlos jede/r nach waffen durchsucht wird, sei hier nur am rande bemerkt.)
wieder auf der straße angelangt, ließ mich mein schloss ganz übel im stich. fröhlich dreht sich der schlüssel im schloss, jedoch ohne jeden effekt. da standen wir nun, mein rad und ich, an der ecke flatbush avenue/fulton street. nicht, die beste gegend, um ein fahrrad, angekettet an einem laternenpofsten, zurück zu lassen.
nun ja, bei nypd wurde ich angeschissen, sie hätten schließlich wichtigeres zu tun. auf der feuerwehrwache sagten mir 5 pizza essende feuerwehrmänner, sie wäre gerade furchtbar beschäftigt, aber ich könnte in drei stunden nochmal vorbei kommen. zeit also, die sache selbst in die hand zu nehmen.
nach einer weiteren halben stunden fand ich eine werkstatt und fragte, ob ich mir werkzeug borgen könnte. der mechaniker war wirklich ein netter, konnte mir aber auch nicht helfen, da gerade in der nacht davor bei ihm eingebrochen worden war. einzige beute: die große zange. spätestens von da an war mir klar, dass ich mein rad auf keinen fall über nacht in der gegend lassen wollte.
rein in den nächsten werkzeugladen und für $5 eine schöne kleine säge gekauft. nach meiner anfänglichen skepsis stellte sich schnell heraus, dass diese perfekt geeignet war, um das schloss aufzusäbeln. (unten an ein doku schuss – von wegen TÜF geprüfte sicherheit, pah!)
dieser akt war dann endlich der spaßige teil der ganzen angelegenheit. am hellichten tag mitten auf der straßen ein schloss knacken und dabei noch von den passanten angefeuert zu werden hat schon was. die konstanten aufforderungen an die menschen nach dem motto "if you see something, don’t keep it to yourself!" scheinen, zumindest wenn es um fahrräder geht, nicht sonderlich viel wirkung zu zeigen.
durch die ganze rumlauferei kenne ich mich nun super in der gegend aus. wie leicht schlösser zu knacken sind, hab ich auch gelernt. das nötige equipment hab ich zur hand. ergo, fahrraddiebstahl lohnt sich wieder.
Fun rating:
Highly subversive.